[Beschreibung folgt]

Frostwind duckte sich unter dem Busch, sie dachte, sie hätte dort etwas gesehen, aber es war wohl nur ein Blatt gewesen, welches sich um Wind bewegte. Leise und vorsichtig schlich sie weiter durchs Unterholz auf der suche nach etwas essbarem.
Sie hatte keinen Clan mehr, der war von den Menschen auseinander getrieben worden und nun war jede Katze auf sich gestellt. Frostwind war noch nicht sehr alt und ihr weißes Fell half ihr auch nicht unbedingt, unentdeckt zu bleiben.
Sie seufzte leise, dann aber fing sie einen Geruch auf. Ihre Schnurrhaare zuckten und sie richtete sich auf und besser riechen zu können. Dort musste eine Katze in der nähe sein, aber was macht eine Katze in diesem Gebiet und um diese Zeit? Das war immer noch ihr Revier und sie war auch bereit, es alleine zu verteidigen. Auf leichten Pfoten machte sie sich auf in Richtung des neuen Geruchs.
Der Wind huschte durch Moossterns Fell. Heute war kein warmer Tag, was eigentlich unüblich war für diese Zeit.
Die Sonne stand bereits hoch und die Wolken am Himmel wurden langsam dichter, sicherlich würde es heute noch regen geben
Moosstern konnte ganz in der Nähe einen kleinen Fluss riechen, er trennte die Reviere voneinander.
Der Wind der ihr entgegenbließ, trug viele Gerüche mit sich, unter anderem den einer Maus, die sich gerade selbst etwas essbares suchte.
Ein Vogel war auch zu riechen, aber da war noch etwas anderes, viele Katzen die sich näherten, aber nicht nur aus einer Richtung und sie waren nicht gut gelaunt. In der Luft lagen Wut, aber auch Angst und Hass.
Mosstern öffnete den Mund etwas, um besser riechen zu können. Tief ins hohe Gras geduckt richtete sie ihre Ohren dort hin, von wo der Geruch kam.
Die Katzen näherten sich ihr von Rechts, geradeaus war der Fluss und zu ihrer linken ging es in die Siedlung der Menschen.
Frostwind lief nun schnell auf den Fluss zu, sie hatte de anderen Katzen bereits gerochen, dennoch glaubte sie sich nicht in Gefahr, da sie auf der anderen Seite des Flusses waren.
Nun war der Geruch der Katzen allerdings nicht mehr das einzige was man riechen konnte. Dort war etwas hinter ihnen. Ob es ihnen nach lief und was es ist konnte man anhand des schwachen Geruches noch nicht sagen. Aber auch dieses Etwas bewegte sich nun auf Moosstern zu.
Moosstern war hin und her gerissen zwischen verharren und so lange bleiben bis die den unbekannten Geruch identifizieren konnte und zurück zum Lager eilen um die Krieger zu alarmieren. Die Neugierde war stark, aber ihr Verantwortungsbewusstsein war grösser. Also zog sie sich flink zurück. Der Clan musste gewarnt werden.
Frostwind blieb abrupt stehen, denn die Geräusche der rennenden Katzen verstummte plötzlich. Die andere Katze hingegen die sie gerochen hatte, hatte sich in Bewegung gesetzt. „Hm...“, Frostwind war skeptisch, irgendetwas stimmte hier nicht, nur wusste sie keineswegs was das war. Sie sah sich um und hielt es für besser, sich zu ducken. Irgendetwas lag in der Luft, ihre Rückenhaare stellten sich auf und ihre Pfoten kribbelten.
Der Wind begann aufzufrischen, das rascheln in den Blättern der Bäume klang gruselig, fast so als flüsterten sie miteinander, als riefen sie Warnungen die niemand verstand Der Himmel war nun dunkel und mit dicken Wolken überseht.
Frostwind wurde mulmig im Bauch, sie schüttelte sich um die Gedanken los zu werden. Dort, ganz in ihrer Nähe befand sich ein Baumstamm der über dem Fluss lag. Im letzten Winter hatte der Baum den Kampf gegen den Sturm verloren und diente den Waldtieren nun als natürlicher Überweg. Frostwind huschte hinauf, versuchte so leise wie es eben ging hinüber zu kriechen und ließ sich am Ende sanft in das Gras fallen. Sie schnüffelte noch einmal, aber wahrnehmen konnte sie nur noch sehr wenig, was sie auch nicht beruhigte.



So schnell sie konnte rannte die braungrauschwarz gescheckte Kätzin durch das Gebüsch in den Wald hinein. Zum Glück war der Wind mit ihr, sonst wäre sie bestimmt einfacher zu riechen gewesen. Die Stämme der Bäume flogen an ihr vorbei. Bei diesem Tempo verschmolz Moosstern zu einem Klecks vor dem Hintergrund des Waldes, so sehr eilte sie sich.
Das Lager kam vor ihr in Sicht, lange müsste sie nicht mehr rennen, sie hatte es fast erreicht. Die Wache die dort am Eingang des Baumes ausschaut hielt, sprang auf als sie die Anführerin riechen und kurz darauf sehen konnte. So schnell rannte sie selten. Die Katze sprang zur Seite, damit die Anführerin an ihr vorbei konnte.
Im vorbei rennen rief Moosstern ihren zweiten Anführer, einen grummeligen Kater namens Messerkralle zu sich und sprang mit einem kraftvollen Satz auf den umgeknickten Baum. Die Krieger Adlerauge, Fuchsschwanz, Knickohr und Pinselfell versammelten sich sofort auf dem festgestampften Platz vor dem Strunk, noch ehe Moosfell die Stimme erhob und zur Versammlung rief.

Das Lager des WolkenClans ist für das Lager eines Clans schon ziemlich groß, ähnelt aber fast einer natürlichen Festung.

Den Eingang bildet eine riesige Eiche, wieso dieser Baum in dem Wald steht weiß keiner genau, denn eigentlich ist dies ein Nadelwald. Die Eiche hat einen teilweise hohlen Stamm, die Katzen des Clans können ihn als Eingang benutzen, er ist nicht groß und besonders große Katzen müssen sich schon etwas ducken.

Von der Form her ist das Lager eher oval als rund. Umschlossen wird es von Vogelbeerensträuchern und teilweise von Rosenbüschen, wer dort unaufgefordert eindringen will, holt sich erstmal eine Menge Kratzer und wird dabei auch nicht besonders leise sein können.

Direkt hinter dem Eicheneingang liegt der "Hochfelsen", was in dem Falle des WolkenClans ein abgeknickter Baum ist. Efeu rangt sich an ihm und über ihn hinweg.

Neben dem hochfelsen etwas weiter hinten und zwischen ein paar Büschen liegt die Kinderstube, dort liegen die Königinnen mit ihren Jungen.

Gegenüberliegend auf der anderen Seite des Lagers gibt es noch das Ältestenlager und den Kriegerbau, wer sich wo aufhällt, beschreibt ja schon der Name. 

Neben dem Kriegerbau liegt noch das Lager der Schüler. 

In der Mitte des gesammten lagers steht ein kleiner Fels. Meistens benutzen ihn die Jungen um zu spielen, manchmal wird er aber auch zum Training genommen. 

[Bilder folgen noch]

Anführerin
Moosstern

                                                            
zweiter Anführer
Messerkralle



Krieger                                            
Knickohr                                   

Fuchsschwanz                          

Pinselfell

Adlerauge



Königinnen
Hasenschwanz

Perlenauge



Heiler                                             Nebelfuß ist Moossterns jüngerer Bruder
Nebelfuß



Älteste